Der Gebäudesektor hat weltweit einen massiven Einfluss auf die Umweltbilanz einzelner Nationen. In Deutschland ist er

für 50% des Rohstoffverbrauchs, 40% des Primärenergiebedarfs und 50% des Abfallaufkommens verantwortlich. Daraus resultiert im Hinblick auf kommende Generationen eine enorme Verantwortung für alle Beteiligten.

Wir sind uns als Architekten dieser Verantwortung bewusst und unterstützen Bauherren dabei ihre Nachhaltigkeitsziele bei Bauvorhaben umzusetzen.

Bei der Realisierung von Bauvorhaben sind Maßnahmen zur Energieeinsparung im zukünftigen Betrieb etabliert. Über die Ziele

der Reduzierung des Verbrauchs und der Minimierung des Einsatzes fossiler Energien

rücken weitere Themen in den Fokus.

Mit Blick auf den Klimaschutz gewinnt die Auswahl und der Einsatz von natürlichen, gesunden und ressourcen-schonend gewonnenen Baustoffen an Bedeutung.

Dabei steht für uns die ganzheitliche Betrachtung im Mittelpunkt. Neben  ökologischen Bauen spielen auch ökonomische Faktoren und soziokulturelle Planungsansätze eine Rolle. Nur durch die Betrachtung aller drei Faktoren entsteht

ein nachhaltiges Gesamtkonzept.

NACHHALTIGKEIT

KLIMASCHUTZ

UMWELTVER-

TRÄGLICHKEIT

  • Maximierung der Wohnfläche durch effiziente Grundrissgestaltung

  • Minimierung der Konstruktionsgrundfläche durch optimierte Bauteilbeschaffenheit

  • Optimierung der Lebenszykluskosten durch Variantenvergleiche und Vorhersagemodelle

 

+

 

WIRTSCHAFTLICH

  • Mensch als künftiger Nutzer im Planungs-Mittelpunkt

  • städtebaulich verträgliche Lösung für ein lebenswertes Umfeld

  • Einbeziehung lokaler Gegebenheiten wie Mobilität und Grünflächen

 

SOZIAL

 

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  • Minimierung Energie- und Ressourcenverbrauch durch  umweltverträgliche Baustoffe

  • Reduzierung Flächenverbrauch durch optimierte Grundstücks-ausnutzung

  • geringe Belastung des Ökosystems durch ausgleichende Baumaßnahmen (z.B. begrünte Dächer, Fassaden, etc.)

  • Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes

 

ÖKOLOGISCH

 

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"Bauen im Bestand ist generell nachhaltig. Kein Holz der Welt kommt gegen die Ökobilanz eines 100 Jahre alten Ziegelsteins an. Je nach Planungsaufgabe muss unter Einbeziehung umfassender Faktoren die geeignete Bau- oder Sanierungsweise gefunden werden. Das kann natürlich Holzbau sein, aber auch Trockenbau ist nachhaltig, wenn er mit dem Gedanken eines einfacher umzusetzenden Nachnutzungskonzepts gewählt wurde.", sagt Robert Graßhoff, DGNB Registered Professional (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) im fca-Team.

Zur Minimierung des Gesamtenergiebedarfs, auch in Erreichung des KfW-55-Standards, setzen wir regenerative und alternative Energien ein, wie etwa Photovoltaik, Geothermie & Solarkollektoren und Photovoltaik-Anlagen. Die vorgenannten Systeme werden kombiniert mit Baustoffen, wie Holz und Lehm, sowie der Begrünung von Fassaden und Dächern. Bei der Projektplanung denken wir lebenszyklusorientiert, also von der ersten Idee über die Realisierung und Betrieb, bis hin zu möglichen Nachnutzungen oder schlussendlich dem Rückbau.

Diese Betrachtungsweise vernetzen wir mit BIM. Ziel ist eine umweltgerechte, ressourcenschonende und wirtschaftliche Planungslösung, wobei alle relevanten Gebäudedaten im 3D-Modell hinterlegt werden. Die Integration geometrischer, baulich-technischer und bauphysikalischer Daten ermöglicht bereits in der frühen Planungsphase Simulationen zu Beschattung, Besonnung, Thermik und Belüftung zur Entscheidungsfindung und liefert die Voraussetzungen zur Optimierung der Planung.

PROJEKTBEISPIELE